Während sich Millionen Spanier auf den Strand, die Skipisten, die Natur oder einen Besuch bei der Familie vorbereiten, blicken sie misstrauisch nach oben. Wird es regnen, bleibt es trocken und scheint die Sonne? Wenn wir den Wetteranalysten glauben dürfen, bekommt Spanien von allem etwas.
Das spanische Wetter spielt nämlich in dieser Semana Santa völlig verrückt. Vergessen Sie die vorhersehbare Frühlingssonne erst einmal. Das Land stürzt in eine meteorologische Achterbahnfahrt, die Sie von eisiger Kälte direkt in die Hitze schleudert. Die Unterschiede sind dieses Jahr wirklich bizarr.
Zu Beginn der Woche strömt eiskalte Luft aus Nord-Europa ins Land. Das Thermometer fällt stark ab. Das ist vor allem im Landesinneren spürbar. Am frühen Morgen kann es sogar wieder frieren.
Diese Kälte bringt Unruhe mit sich. Rechne mit heftigen Schauern und einem Wind, der dir bis in die Knochen geht. In den Bergen fällt einfach wieder Schnee, an manchen Stellen sogar schon ab 400 Metern. Schnee während der Karwoche.
Dann dreht der Wind. Warme Luft aus dem Süden übernimmt das Ruder. Die Temperaturen schießen wie eine Rakete in die Höhe. In einigen Regionen erreichen wir 30 Grad, wie im Süden, aber auch entlang der Mittelmeerküste. Man tauscht den Wintermantel innerhalb weniger Tage gegen kurze Ärmel ein.
All diese Schwankungen bringen vielleicht deine Pläne durcheinander. Die berühmten Prozessionen oder dein geplanter Ausflug? Alles hängt am seidenen Faden. Regen, Kälte, Sonne und Hitze kämpfen um die Vorherrschaft. Schau dir also stündlich die Wettervorhersage an, eventuell über unsere eigene Wetter-Seite.
All dies zeigt, wie unberechenbar der Frühling in Spanien ist. In einem Moment wähnt man sich mitten im Sommer. Kurz darauf sucht man schon wieder die Heizung auf. Diese völlige Unvorhersehbarkeit macht diese Jahreszeit eigentlich erst so besonders.
Quelle: Agenturen





